Mein erstes Auto: Vollgas in die Freiheit



 

Flotter Flitzer oder komfortables Raumwunder? Egal wie und was - das erste eigene Auto ist immer etwas Besonderes. Vorbei sind die Zeiten, in denen Du von der Hilfsbereitschaft anderer oder den "Öffis" abhängig warst. Dein erstes eigenes Auto steht für Deine neue Mobilität und Freiheit. Es bringt Dich täglich bequem ans Ziel, im Urlaub in die Berge oder am Wochenende mit der Clique an den See. 


Mit dem eigenen Wagen sind auch finanzielle Fragen verbunden, denn selbst wenn es ein Geschenk war, wirst Du laufende Kosten haben. Und vielleicht musst Du das Auto ja auch erst noch abzahlen. Wie Du mögliche Schlaglöcher auf Deinem finanziellen Lebensweg gekonnt umkurven und Deine neue Unabhängigkeit sorgenfrei genießen kannst, verraten wir Dir hier.
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Um die neue Freiheit voll zu genießen, achte ich auch nach dem Kauf darauf, wie ich bares Geld einsparen kann.

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PRO 

Ich weiß genau, welches Auto auch mittelfristig zu meinen Wünschen und meinem Geldbeutel passt.

CONTRA 

Hauptsache mobil. Kaufpreis und laufende Kosten werden schon überschaubar bleiben.
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Dein erstes Auto kaufen: Welches Auto passt zu Dir?

Du solltest Dir vor dem Autokauf genau überlegen, wieviel Geld Du zur Verfügung hast und wofür Du Dein Auto brauchst. Brauchst Du nur Platz für Dich allein oder für Deine Familie? Bietet es genügend Stauraum für Deine Hobbies (Golftasche, Surfbrett, Angelausrüstung)? Was ist Dir bei den laufenden Kosten (Benzin, Steuer, Versicherung) wichtig? All diese Fragen beeinflussen die Wahl des passenden Untersatzes für Dich. Wo findest Du Dich also wieder?
 

 Das bist Du

 Das könnte Dein Auto sein

 Der Individualist

Mit einem seltenen Oldtimer ziehst Du die Blicke auf Dich und hebst Dich von der Masse ab. Wenn Du dann noch ein wenig von Technik verstehst, kriegst Du Deinen „Oldie“ auch immer zum Laufen.

 Der Praktiker

Du willst vorrangig von A nach B?! Technische Spielereien und ungezügelte Pferdestärken sind Dir weniger wichtig. Dann brauchst Du was Zuverlässiges. Schau in Pkw-Pannenstatistiken (z.B. beim ADAC) nach, welche Modelle den wenigsten Ärger bereiten. 

 Der Familienmensch

Du bist alleine ohne Auto ausgekommen, willst jetzt aber Deine Kinder und auch ihre Freunde sicher zum Fußballspiel, Reitturnier oder Kinobesuch fahren? Das heißt, Du brauchst Platz. Wie wäre es denn mit einem geräumigen Kombi oder Mini-Van?

 Der Abenteurer

Du willst Neues entdecken und auch einmal abseits der gängigen Wege unterwegs sein? Dann halte nach einem so genannten Offroader Ausschau.

 Der Stadtmensch

Du wohnst in der Großstadt, willst Dich aber nicht mehr nur auf die Öffis verlassen? Ein Kleinwagen gibt Dir die gewünschte Mobilität, belastet Deinen Geldbeutel nicht so sehr und passt selbst in die engste Parklücke.

 Der Sonnenanbeter

Die Sonne im Nacken und der Wind um die Nase? Wenn das Dein Fahrgefühl am besten beschreibt, und Du es gerne auf vier Rädern erleben möchtest, dann schnapp Dir doch ein Cabriolet.


Noch ein Tipp: Wenn Du ein Familienauto suchst, dann nimm Deine Lieben auch zur ersten Probefahrt mit, damit der erste Eindruck von allen Plätzen im Wagen realistisch ausfällt.

Wie viel Geld soll ich für das erste Auto ausgeben?

Bis zu 25 Prozent Deines monatlichen Nettogehalts sehen Experten als Empfehlung beim Budget für das erste Auto noch als angemessen an. Wobei das natürlich immer von Deinen fest eingeplanten Lebenshaltungskosten abhängt. Wenn Du 2.000 Euro monatlich netto verdienst, sollten die laufenden Kosten für Deinen Wagen maximal 500 Euro betragen. Achte also neben dem Kaufpreis unbedingt darauf, dass sich auch die regelmäßigen Kosten für Dein neues Mobil in einem vertretbaren Rahmen bewegen. Dein erstes Auto soll schließlich Deine Freiheit erhöhen und Dich nicht finanziell einschränken. Die folgende Liste erinnert Dich an variable Kosten und Fixkosten, die Du für Deine Kaufentscheidung berücksichtigen kannst:
 

 Kosten

 Fälligkeit

 Kaufpreis

 Einmalig oder in Raten

 Kfz-Steuern

 Jährlich

 Versicherung

 Jährlich

 Spritkosten/Tankfüllung/…

 Laufend, rechne die Kosten am besten auf ein Jahr hoch

 Reparaturkosten, Inspektionen, Wartungen...

 Unter anderem abhängig  vom Alter des Autos und  insgesamt leider ungewiss, daher solltest Du Dir hierfür ein finanzielles Polster schaffen und einen Grundbetrag für Wartungskosten fix einkalkulieren.  (Tipp: Wie kann ich beim Auto sparen?)

Wie finanziere ich mein erstes Auto?

Die drei gängigsten Methoden, um die Anschaffungskosten für Dein neues Kraftfahrzeug zu finanzieren, sind Barzahlung, Kredit oder Leasing.
 

 Finanzierung

 So funktioniert es

 Vorteile

 Nachteile

 Barzahlung

 Bezahlen & Losfahren

 Bei Barzahlung kannst Du beim Händler großzügige Rabatte aushandeln

 Du brauchst ausreichend Geld auf dem Konto

 Kredit

 Die Bank gibt Dir das nötige Geld für den Kauf. Den geliehenen Betrag zahlst Du dann in Raten zurück, zuzüglich der anfallenden Kreditzinsen.

 Das Auto gehört sofort Dir und Du kannst die Zahlung in „Häppchen“ aufteilen, bist also weniger Geld auf einen Schlag los.

 Du hast über mehrere Monate/Jahre finanzielle Verpflichtungen gegenüber der Bank und einen „Aufpreis“ durch die Zinsen.

 Leasing

 Du leihst Dir das Auto nur und zahlst hierfür monatliche Gebühren. Diese liegen meist deutlich unter denen des Ratenkredits

 Du kannst in der Leasingphase sehr günstig ein Auto nutzen

 Du musst Rechte und Pflichten auch nach Beendigung des Leasingvertrages beachten. (z.B. Restzahlung, Weiterführung etc.)

Wie kann ich beim Auto sparen?

Da Dein Kfz auch laufende Kosten verursacht, sind Einsparpotenziale in diesem Bereich für Dich besonders interessant. Jeden Euro, den Du nicht unnötig ausgibst, kannst Du sicher anderweitig gut gebrauchen, auch um ihn zum Beispiel in Deine Altersvorsorge zu stecken. Der Vorteil dabei: Hast Du fürs Alter gut vorgesorgt, kannst Du Dir auch "als Oldtimer" im Rentenalter das Auto Deiner Wahl leisten. Wir haben Dir einmal fünf Spartipps zusammengestellt.

  1. Preise vergleichen: Nicht nur bei Benzin gibt es teils große Preisunterschiede. Auch bei Ersatzteilen, Reparaturen etc. kannst Du den einen oder anderen Euro sparen, wenn Du vorher den günstigsten Laden bzw. die preisbewussteste Werkstatt ausfindig gemacht hast. Gut ist es, wenn Dir jemand einen vertrauenswürdigen Mechaniker empfehlen kann, denn gute Arbeit spart Dir im Zweifelsfall mehr Geld als ein günstiger Ausgangspreis, auf den viele Nacharbeiten folgen. Beachte auch: Bei manchen Kfz-Versicherungen gibt es eine Werkstattbindung. Das kann Dir von vorne herein günstigere Preise bringen, wenn Du dafür die Vorgaben bei der Auswahl der Werkstatt einhältst und die Werkstatt gute Arbeit leistet.

  2. Pflege, was Du liebst: Vorsorge ist die halbe Miete – das gilt auch für Dein Auto. Wenn Du regelmäßig Dein Auto warten lässt (z.B. Zündkerzen, Luftfilter...) und den Reifendruck, Ölstand etc. im Blick behältst oder überprüfen lässt, bleibt Dein Auto länger in Schuss. Zudem können gute Mechaniker Probleme rechtzeitig erkennen und nicht erst dann, wenn es für Dich teuer wird. Also: Plane am besten regelmäßige Checks und "Pflegetage" für Dein Auto ein. Als Termin für Dich selbst, bei allem was Du selbst machen kannst. Und als Werkstatt-Termin für alles, was darüber hinausgeht und ein Fachmann prüfen sollte.

  3. Geteilte Kosten für doppelte Freude: Du fährst am Wochenende nach Berlin und hast noch Platz im Auto? Dann suche Dir Mitfahrer, die sich an den Fahrtkosten beteiligen, zum Beispiel über eine Mitfahrzentrale.

  4. Günstiger Versicherungsschutz: Auch bei Deiner Versicherung kannst Du Geld sparen. Vergleiche am besten jährlich im Herbst, welcher Anbieter Dein Auto am besten versichern kann. Achte auch hier nicht nur auf den reinen Preis, sondern auch auf das Preis-Leistungs-Verhältnis.

  5. Fahre vorausschauend: Dein persönlicher Fahrstil ist hauptverantwortlich für Deinen Benzinverbrauch. Schnelles Anfahren und abruptes Bremsen schlägt sich am Ende auf der Tank-Rechnung nieder. Fährst Du vorausschauend, kommst Du nicht nur sicher ans Ziel, sondern kannst mit einer moderaten Fahrweise auch die eine oder andere Tankstelle auslassen.


    Übrigens: Auch die ein oder andere Kfz-Versicherung belohnt inzwischen vorausschauendes Fahren. Bei sogenannten Telematik-Tarifen belegst Du Deine besonnene Fahrweise z.B. per App und bekommst dann Rabatte von bis zu 30 Prozent.

Erstes Auto versichern – mit welcher Schadensfreiheitsklasse starte ich?

Wenn Du zum ersten Mal ein Auto versicherst, aber kein Fahranfänger mehr bist, startest Du in der Regel mit der Schadensfreiheitsklasse ½. Die Schadensfreiheitsklassen geben im Grunde Deine unfallfreien Jahre wieder („Schadenfrei“). Sie haben direkten Einfluss auf Deinen Versicherungsbeitrag.  Je länger Du ohne Unfall bleibst, desto höher Deine Schadensfreiheitsklasse und desto niedriger Dein Versicherungsbeitrag. Die Tabelle zeigt Dir eine recht typische Abstufung. Die genauen Werte hängen dann von Deiner persönlichen Versicherung ab.

Schadensfreiheitsklasse

Unfallfreie Jahre

Beitragshöhe

1/2

3 Jahre Führerschein sind Minimum

Über 100 Prozent

SF 1

Ein Jahr unfallfrei

Circa 100 Prozent

SF 2

Zwei Jahre unfallfrei

Circa 85 Prozent

SF 3

Drei Jahre unfallfrei

Circa 70 Prozent

SF 4

Vier Jahre unfallfrei

Circa 60 Prozent

SF 5 - 8

5 – 8 Jahre unfallfrei

Circa 50 - 55 Prozent

SF 9 - 15

9 – 15 Jahre unfallfrei

Circa 45 – 40 Prozent

SF 16 - 25

16 bis 25 Jahre unfallfrei

Circa 35 – 30 Prozent

SF 26 - 30

26 bis 30 Jahre unfallfrei

Circa 25 Prozent

SF 31 – 35/36

31 – 35/36 Jahre unfallfrei

Circa 20 Prozent

Quelle: https://www.allianz.de/auto/kfz-versicherung/schadenfreiheitsklasse/

Kann ich mein erstes Auto auch als Zweitwagen versichern?

Ja, das ist möglich und sogar ein beliebter Weg, um Versicherungsbeiträge zu sparen. Hierbei wird Dein Auto als Zweitwagen eines erfahreneren Fahrers mitversichert. Infrage kommen hierfür beispielsweise Deine Eltern, Großeltern oder auch Dein Partner bzw. Deine Partnerin. Manche Versicherungen bieten sogar an, dass der Zweitwagen in der gleichen Schadensfreiheitsklasse wie der Erstwagen versichert wird. Frage am besten bei der Versicherung Deiner Eltern/Deines Partners an, ob sie Dich preiswert mitversichern können.

Was bedeutet Car-Sharing?

Car-Sharing heißt übersetzt „Auto teilen“.  Du teilst Dir die Autos eines Car-Sharing-Anbieters (z.B. Car2go, DriveNow) mit allen anderen Kunden des Anbieters. Dann zahlst Du meist nur für die Nutzung, häufig nach Minuten oder nach gefahrenen Kilometern. Besonders in Großstädten ist das Teilen eines Autos beliebt, da es ziemlich unkompliziert und flexibel ist, auch da es sich häufig über das SmartPhone erledigen lässt.
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FAQ

Wie häufig muss ich mit meinem Auto zur Hauptuntersuchung (TÜV)?

Mit einem Neuwagen musst Du erstmals nach 36 Monaten zur sogenannten Hauptuntersuchung, auch TÜV genannt. Dabei wird die Fahrtauglichkeit Deines Kfz überprüft. Festgestellte Mängel musst Du zeitnah beseitigen lassen. Ist dann alles in Ordnung, wiederholt sich die Überprüfung alle zwei Jahre

Anmeldung meines Autos: Welche Unterlagen brauche ich?

Damit bei der Anmeldung Deines Autos auch alles glatt läuft, solltest Du bestimmte Unterlagen dabeihaben. Nutze dafür die folgende Checkliste:

Bei Neuwagen:

  • Ein Kennzeichen
  • Den zweiten Teil der Zulassungsbescheinigung (früher: Fahrzeugbrief)
  • Vorhandenen Versicherungsschutz belegst Du mit der sogenannten eBV-Nummer
  • Personalausweis bzw. Reisepass
  • Deine Kontodaten, damit die Steuer automatisch von Deinem Konto eingezogen werden kann

     

Bei Gebrauchtwagen:

  • Ersten und zweiten Teil der Zulassungsbescheinigung
  • Personalausweis bzw. Reisepass
  • Deine Kontodaten, damit die Steuer automatisch von Deinem Konto eingezogen werden kann
  • Ein Kennzeichen
  • Vorhandenen Versicherungsschutz belegst Du mit der sogenannten eVB-Nummer
  • Nachweis der Haupt- und Abgasuntersuchung
  • Bei abgemeldeten Fahrzeugen: Abmeldebescheinigung

Was war das erste Auto der Welt?

Als erstes Auto der Welt gilt der sogenannte "Benz-Motorwagen Nummer 1", für das der deutsche Ingenieur Carl Benz im Januar 1886 das Patent einreichte. Viel Ähnlichkeit mit einem heutigen Pkw hat der Benz-Motorwagen allerdings nicht. Beim ersten Auto handelt es sich vielmehr um ein motorisiertes Dreirad, das wie eine Mischung aus einer Kutsche und einem Fahrrad wirkt. Die Höchstgeschwindigkeit dieses 0,75-PS-Kraftwagens betrug übrigens satte 16 Kilometer pro Stunde.
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