INFORMATIONEN ZUR ÜBERSCHUSSBETEILIGUNG – INSBESONDERE ZU EIGENEN ÜBERSCHUSSANTEILSÄTZEN

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Deine Einzahlungen werden nach Abzug der Kosten in Prozent der Einzahlungen in zwei von der Allianz gemanagten Töpfen investiert.
   

  • Sicherungsvermögen / Sicherungskapital
    In diesem Topf ist der Anteil der sicherheitsorientierten Anlagen hoch. Es werden jedes Jahr Erträge erwirtschaftet, an denen Du in Form einer sogenannten Überschussbeteiligung beteiligt wirst. Die Überschussbeteiligung wird von der Allianz im Einzelnen festgelegt. Den auf Deinen Vertrag entfallenden Anteil des Sicherungsvermögens nennt man Sicherungskapital.
  • Sondervermögen
    Dieser Topf ist stärker in chancenorientierten Anlagen investiert und entwickelt sich direkt in Abhängigkeit der Wertentwicklung dieser Anlagen. Die Anlagen können an Wert gewinnen, aber auch verlieren, so dass der Wert des Sondervermögens und damit auch der Wert der Zukunftsvorsorge schwankt.

Wir zeigen Dir im Folgenden, wie sich die Überschussbeteiligung des Sicherungskapitals zusammensetzt und was in diesem Rahmen eigene Überschussanteilsätze sind. Wir nennen Dir auch deren Höhe.

ZUSAMMENSETZUNG DER ÜBERSCHUSSBETEILIGUNG UND DER GESAMTVERZINSUNG

Zur Finanzierung der vereinbarten garantierten Leistungen verzinst die Allianz das Sicherungskapital mit dem Rechnungszins. Hinzu kommt die Überschussbeteiligung, die insgesamt nicht garantiert ist. Sie besteht aus zwei Komponenten:
 

  • 1. Der Beteiligung am Überschuss
    Diese Beteiligung besteht wiederum aus
    1.1.  laufendem Überschussanteil und
    1.2.  Schlussüberschussanteil

  • 2. Der Beteiligung an den Bewertungsreserven
    Die Höhe der Bewertungsreserven hängt von der jeweiligen Kapitalmarktsituation ab und schwankt daher. Wir können einen sog. Sockelbetrag als Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven festsetzen. Je nach Höhe der Bewertungsreserven kann Deine Beteiligung auch höher als der Sockelbetrag ausfallen.

 

Die Summe aus Schlussüberschussanteil und Beteiligung an Bewertungsreserven nennen wir endfällige Überschussbeteiligung.
 

Die Summe aus dem laufenden Überschussanteil, dem Schlussüberschussanteil und dem Sockelbetrag sowie dem Rechnungszins ergibt die sogenannte Gesamtverzinsung.

Die für FOURMORE im Allgemeinen für das Jahr 2018 festgelegten Überschussanteilsätze findest Du in der folgenden Tabelle:

Darüber hinausgehende Informationen zur Überschussbeteiligung findest Du in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen sowie im Anhang des Geschäftsberichts der Allianz Lebensversicherungs-AG.

Eigene Überschussanteilsätze

Abweichend von den obigen Angaben erhältst Du für jede Einzahlung für den im Sicherungskapital angelegten Teil über den Zeitraum der ersten vier Jahre sogenannte eigene Überschussanteilsätze. Diese können geringer sein als die Überschussanteilsätze, die wir im Allgemeinen für FOURMORE gewähren. Die Höhe der eigenen Überschussanteilsätze ist abhängig vom Einzahlungstermin.


Die Höhe der aktuell festgelegten eigenen Überschussanteilsätze findest Du in der folgenden Tabelle:

Nach Ablauf von vier Jahren nach einer Einzahlung erhältst Du für diese Einzahlung die für FOURMORE im Allgemeinen festgelegten Überschussanteilsätze.

Warum gibt es eigene Überschussanteilsätze?

Die Kapitalanlage der Allianz ist langfristig ausgelegt – denn es gilt: je länger die Anlagedauer, desto höher ist der Zins. So kann eine attraktive Überschussbeteiligung erwirtschaftet werden. Da Du die Möglichkeit hast, flexibel einzuzahlen und Dir Geld auszahlen zu lassen, und da wir nicht genau vorhersehen können, wie häufig und in welcher Höhe Du diese Flexibilität nutzt, muss die Allianz diese möglichen kurzfristigen Änderungen durch die Festlegung eigener Überschussanteilsätze berücksichtigen.