Altersvorsorge für
Beamte? Wiege Dich nicht in Sicherheit

 

 

Weißt Du, was viele Lehrer, Polizisten oder Feuerwehrleute gemeinsam haben? Richtig, sie sind Beamte! Vielleicht hast Du selbst ja auch eine Karriere als Beamter ins Auge gefasst oder bereits ergriffen. Das ist toll, denn Deine finanzielle Planungssicherheit ist deutlich höher als die eines Arbeitnehmers in der freien Wirtschaft.

Doch leider musst auch Du im Ruhestand mit weniger Geld auskommen, als Du bis dahin verdient hast. Nutze daher rechtzeitig die Möglichkeiten, mit denen Du auch als Beamter privat finanziell für das Alter vorsorgen kannst. So eine zusätzliche private Altersvorsorge für Beamte ist sinnvoll, denn dann kannst Du entspannt auf Deine Pension hinarbeiten und sie anschließend auch voll auskosten.

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Ich verlasse mich nicht auf meine Pension!

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PRO 

„Pension hin oder her, auch als Beamter muss ich im Alter mit weniger Geld auskommen. Ich will aber auf nichts verzichten, daher sorge auch ich privat vor!“

CONTRA 

„Die Pensionen fallen doch üppig genug aus. Das wird schon reichen im Alter.“
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Warum ist private Altersvorsorge auch für Beamte wichtig?

Im Prinzip bist Du als Beamter beim Thema "Rente" beziehungsweise Ruhestand derselben Situation ausgesetzt, wie Arbeitnehmer beim Thema Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Deine "Rente", genauer Deine Pension oder Dein Ruhegehalt, wird geringer ausfallen als Dein gewohntes Einkommen. Es entsteht also eine Versorgungslücke.

Wenn Du pensioniert wirst, erhältst Du bestenfalls 71,75 Prozent Deiner letzten Bezüge als Ruhegehalt. Aber nur, soweit diese Bezüge „ruhegehaltsfähig “ waren und wenn Du mindestens 40 Dienstjahre vorweisen kannst. Im Jahr 2000 lag das Niveau noch bei maximal 75 Prozent. Das Pensionsniveau für Beamte ist also deutlich gesunken. Wie das Rentenniveau von Arbeitnehmern und Angestellten, die in der in der Deutschen Rentenversicherung versichert sind, ist es in vielen Fällen nicht ausreichend, um den gewohnten Lebensstandard ohne zusätzliche private Altersvorsorge zu halten.

 

Trotzdem bist Du als Beamter in einer komfortablen Situation: Wenn du „Beamter auf Lebenszeit“ bist, verfügst Du nicht nur über eine hohe berufliche Sicherheit, sondern kannst auch Deine Bezüge/Besoldung fest einplanen – das sind sehr  gute Voraussetzungen für eine private Altersvorsorge.

Wie sollten Beamte privat vorsorgen?

Im Grunde steht Dir als Beamter die gleiche Palette an privaten Altersvorsorgeprodukten zur Verfügung wie Arbeitnehmern. Ein sicheres Dienstverhältnis auf Lebenszeit und ein tendenziell höheres Einkommen geben Dir aber die Freiheit, die Varianten voll auszuschöpfen und größere Beiträge renditeorientiert anzulegen. Beispielsweise im Rahmen einer chancenorientierten Rentenversicherung, bei der Dein Geld direkt oder indirekt am Kapitalmarkt „arbeitet“. Hierbei kombinierst Du Sicherheit einer lebenslangen Rentenzahlung mit den Chancen auf Rendite für Deine Rente - zum Beispiel durch Investmentfonds.

 

Im Rahmen der privaten Altersvorsorge kannst Du als Beamter auch den Anspruch auf eine Riester-Förderung nutzen. Alternativ kann die steuerliche Behandlung eine Basisrente (Rürup-Rente) als Altersvorsorge für Beamte mit höherem Einkommen reizvoll machen. Die Rürup-Renten erlauben es, hohe Beträge steuerlich abzusetzen und können so Deine Steuerlast stark reduzieren.

Ist die Altersversorgung für Beamte einheitlich geregelt?

Der überwiegende Teil der Beamten sind Landesbeamte, nicht Bundesbeamte. Die gesetzlichen Regelungen für Landesbeamte können sich von Bundesland zu Bundesland unterscheiden. Auch hinsichtlich der Altersgrenzen für den Ruhestand und Übergangsregelungen im Zusammenhang mit der Anhebung der Regelaltersgrenze können für einzelne Beamtengruppen abweichende Bestimmungen gelten. Die nachfolgenden Erläuterungen beschreiben stark vereinfacht und ohne Anspruch auf Vollständigkeit die Regelungen für Bundesbeamte. Bitte informiere Dich über Deine Dienststelle, ob die nachfolgenden Erläuterungen auch auf Dein Dienstverhältnis zutreffen.

Beamtenpension – mit welcher Höhe kann ich rechnen?

Voraussetzung für die Versetzung in den Ruhestand, also für einen Anspruch auf Pension beziehungsweise ein Ruhegehalt als Altersvorsorge, ist unter anderem, dass Du eine ruhegehaltsfähige Dienstzeit von mindestens fünf Jahren abgeleistet hast. Jedes ruhegehaltsfähige Dienstjahr wird mit dem Steigerungssatz 1,79375 der ruhegehaltsfähigen Dienstbezüge multipliziert.

Maßgeblich sind Deine ruhegehaltsfähigen Dienstbezüge aus dem letzten Amt, soweit Du sie mindestens für zwei Jahre bezogen hast. Nach einer Dienstzeit von derzeit 40 Dienstjahren ist bei 71,75 Prozent allerdings Schluss. Dann hast Du den Höchstruhegehaltssatz erreicht, auch wenn Du weitere ruhegehaltsfähigen Dienstjahre ableisten würdest.

 

Bespielrechnung für eine-/n Beamtin/-en. Berechnungsbasis: Bundestabelle

 

Johannes

Frieda

Geburtsjahr

1983

1988

Beginn der Dienstzeit

2007

2007

Familienstand

verheiratet

ledig

Besoldungsgruppe

A9

A11

Besoldungsstufe

8

8

Pensionierung mit... Jahren

67

67

Grundgehalt

3.499 €

4.372 €

Pension, brutto

2.552 €

3.066 €

Versorgunglücke  

947 €

1.306 €


Quelle: Pensionsrechner n-heydorn.de

 

Mit Asche verschmierter Feuerwehrmann

Vermindert sich mein Ruhegehalt, wenn ich vorzeitig in Ruhestand gehe?

Willst Du vorzeitig in den Ruhestand, also vor Erreichen Deiner Regelaltersgrenze, musst Du mit einer Kürzung Deines Ruhegehaltes rechnen. Die Höhe des Abschlags hängt dabei unter anderem von Deinem Geburtsjahr ab. Dein Ruhegehalt vermindert sich um einen Versorgungsabschlag. Dieser beträgt 3,6 Prozent für jedes Jahr, das Du früher in den Ruhestand gehst, höchstens aber 14,4 Prozent.

Bei allen nach 1964 geborenen Beamten macht dieser Abzug also die vollen 14,4 Prozent aus, wenn Du Dich zum frühestmöglichen Zeitpunkt, das heißt mit Erreichenden der Antragsaltersgrenze von 63 Jahren, in den Ruhestand versetzen lässt. 
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FAQ

Erhalten Beamte auch die Riester-Förderung?

Auch Beamte können sich staatliche Zulagen und steuerliche Vorteile über eine Riester-Rente sichern. Anders als bei Arbeitnehmern, dürfen Beamte jedoch nur privat und nicht über den Betrieb „riestern“. Die zweite Besonderheit besteht bei der Gewährung der Zulagen. Hierfür benötigt die Zulagenstelle vom Beamten die gesonderte Einwilligung zur Datenabfrage. Diese Einwilligung sollte im Idealfall direkt beim Abschluss eines Riester-Vertrags erfolgen.

Welche Regelaltersgrenze gilt für Beamte?

Beamte, die nach dem 31.12.1963 geboren sind, erreichen die Regelaltersgrenze mit Vollendung des 67. Lebensjahres. Zum Vergleich: Vor dem 01.01.1947 geborene Beamte hatten die Regelaltersgrenze noch mit Vollendung des 65. Lebensjahres erreicht.  Für Beamte, die zwischen diesen Daten geboren sind, wird die Grenze stufenweise angehoben.
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