bAV durch  Entgeltumwandlung? Ein starker Deal für Deine Rente

 

 

Moderne Altersvorsorge beruht auf drei Säulen: der gesetzlichen Rente, der betrieblichen Altersvorsorge und Deiner privaten Absicherung .  Hier kannst Du Dich darüber informieren, wie Du Dir die zweite dieser Säulen aufbaust, die betriebliche Altersvorsorge (bAV).  Diese Art der Vorsorge läuft über Deinen Chef.

Dafür lässt Du Dir am besten einfach einen Teil Deines Gehaltes in eine Altersvorsorge umwandeln (das nennt man Entgeltumwandlung, Lohnumwandlung oder Gehaltsumwandlung). Damit baust Du Dir nicht nur ein wichtiges Standbein bei Deiner Altersvorsorge auf. Mit einer betrieblichen Altersvorsorge durch Entgeltumwandlung kannst Du Dir einen echten Vorteil für auf Deine Altersvorsorge sichern. 
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Die Vorteile einer Entgeltumwandlung lass ich mir nicht entgehen.

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PRO 

„Bei welcher Altersvorsorge bekomme ich schon so viel für mein Geld? Keine Frage – Entgeltumwandlung rockt!“

CONTRA 

„Sparen mit dem Chef? Nein danke! Wenn der Pleite geht oder ich den Job wechsle, ist doch alles futsch.“
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Was bedeutet Entgeltumwandlung?

Was bedeutet Entgeltumwandlung? Entgeltumwandlung klingt etwas holprig, ist aber total einfach. Es bedeutet, dass ein Teil Deines Bruttogehaltes direkt in eine betriebliche Altersversorgung gezahlt wird. Es gibt hier verschiedene Möglichkeiten, die sogenannten Durchführungswege in der betrieblichen Altersvorsorge (z.B. Direktversicherung, Pensionsfonds, Pensionskasse).

Kleiner Tipp: Der Arbeitnehmer kann die Lohnumwandlung immer einfordern. Ganz egal, was der Chef dazu sagt. Deine Firma bestimmt allerdings die Art und Weise der Umwandlung.

Wie funktioniert die Umwandlung des Gehalts in eine betriebliche Altersvorsorge?

Dein Chef richtet eine Entgeltumwandlung für Dich ein? Nice von ihm. Du musst jetzt eigentlich nur noch den Beitrag bestimmen, der zukünftig Deine Altersvorsorge aufstocken soll. Um den Rest kümmert sich Dein Arbeitgeber. Du kannst Dich also zurücklehnen und Dich über den Aufbau einer zusätzlichen Rente freuen.


Dein Nettogehalt  wird jetzt zwar ein klein wenig geringer ausfallen. Dafür sparst Du aber einen deutlich höheren Betrag für Deine Rente. Das ist der große Vorteil der Entgeltumwandlung.

Dabei profitierst du möglicherweise doppelt: Was dein Chef an Sozialversicherungs-Beiträgen spart, muss er dir bis zu einem bestimmten Maß zurückgeben. Das Geld fließt dann on top in deine Altersvorsorge (bei einer Direktversicherung, Pensionskasse oder einem Pensionsfonds). Und keine Sorge: Auch wenn dein Arbeitgeber pleitegeht, bleiben deine eingezahlten Beiträge erhalten. 

Betriebsrente: Was passiert bei einem Jobwechsel? 

Wenn Du Deinen Arbeitgeber einmal wechselst, ist Deine Betriebsrente sicher. Du behältst damit die volle Freiheit und Flexibilität was Deinen Arbeitsplatz und Deine bAV angeht. Der Gesetzgeber hat das Recht auf Portabilität genannt. Das bedeutet, du kannst das Kapital Deiner angesparten Betriebsrente zum neuen Arbeitgeber mitnehmen.
Junger Mann mit Hut flaniert auf einem Pier vor einer Skyline.


Was sind die Durchführungswege in der betrieblichen Altersvorsorge? 

Insgesamt gibt es fünf Möglichkeiten, dein Geld über eine betriebliche Altersversorgung zu investieren. Im Versicherungssprech nennen wir diese Möglichkeiten „Durchführungswege“: Direktversicherung, Pensionsfonds, Pensionskasse, Unterstützungskasse und Direktzusage.

Lohnumwandlung: Wie funktioniert das? 

Du sparst einen Teil Deines Gehaltes direkt in eine betriebliche Altersvorsorge. Neben einer zusätzlichen Rente profitierst Du von einem schönen Effekt: Durch die Lohnumwandlung zahlst Du weniger Steuern und gegebenenfalls auch weniger Sozialversicherungsbeiträge. Das führt dazu, dass sich Dein Nettogehalt nur etwas verringert, bei einem deutlich höheren Sparbeitrag. Wie dieser konkret entsteht, zeigen Dir die Rechenbeispiele mit Leon und Freddy.

 

Leon

Freddy

monatlich

Ohne bAV

Mit bAV

Ohne bAV

Mit bAV

Bruttoeinkommen

2.500 €

2.500 €

3.500 €

3.500 €

bAV-Beitrag (Entgeltumwandlung)

---

100 €

---

200 €

Zu versteuerndes Einkommen

2.500 €

2.400 €

3.500 €

3.300 €

abzüglich Steuern + Sozialversicherungen

828,59 €

780,23 €

1.303,80 €

1.205,60 €

Nettogehalt

1.671,41 €

1.616,77 €

2.196,20 €

2.094,40 €

So viel hast Du netto weniger

---

54,64 €

---

101,80 €

So viel sparst Du für Dein Alter

---

100,00 €

---

200,00 €

Gegebenenfalls
15 % des Umwandlungsbetrags

als Arbeitgeber-Zuschuss on top

 
115,00 €
 
230,00 €

Hinweis: Berechnung aus 2019. Freddy und Leon sind beide 1980 geboren, Steuerklasse 1, kinderlos und nicht kirchensteuerpflichtig. 


Welche Nachteile hat eine Entgeltumwandlung?

Im Prinzip zahlst du während der Sparphase keine Steuern und Sozialabgaben auf Deine Beiträge. Allerdings musst Du Deine Betriebsrente im Alter voll versteuern. Als Rentner ist Dein Steuersatz dann aber meist deutlich geringer. Wenn du dann als Rentner gesetzlich krankenversichert bist, musst du auf die Betriebsrente auch Beiträge für Deine Kranken- und Pflegeversicherung zahlen.

Ein weiterer Nachteil entsteht auf Deinem gesetzlichen Rentenkonto. Deine Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung fallen durch die Entgeltumwandlung geringer aus. In der Folge sinkt auch die Höhe Deiner gesetzlichen Rente . Doch diesen „Nachteil“ musst du ins Verhältnis zu dem setzen, was du durch Deine betriebliche Rentenzahlung hinzugewinnst. Und dieser Gewinn (Betriebsrente) wiegt den Verlust (gesetzliche Rente) meistens deutlich auf. Unterm Strich bleibt dir in der Regel mehr.
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FAQs zur Gehaltsumwandlung

Entgeltumwandlung: Wie viel kann ich grundsätzlich maximal umwandeln? 

Deine Entgeltumwandlung wird zwar gefördert, aber nicht grenzenlos. Seit 2019 gelten folgende Höchstsätze.

Gilt für Direktversicherung Pensionskasse und Pensionsfond

maximal möglich...

übersetzt in Euro (pro Monat/Jahr)

Steuerfrei

8 % der Beitragsbemessungsgrenze zur gesetzlichen Rentenversicherung (West)

536 €/ 6.432 €

Sozialabgabenfrei

4 % der Beitragsbemessungsgrenze zur gesetzlichen Rentenversicherung (West)

268 € / 3.216 €

Du willst noch mehr sparen? Bei der Unterstützungskasse oder bei einer Direktzusage sind die Beiträge unbegrenzt steuerfrei. Bei den Sozialabgaben gilt das gleiche wie oben in der Tabelle. Reicht Dir das immer noch nicht? Dann ist eine zusätzliche private Altersvorsorge wahrscheinlich eine gute Ergänzung für Dich. 

bAV im Minijob – geht das? 

Ja. Auch als geringfügig Beschäftigter, sofern rentenversicherungspflichtig, hast Du einen Anspruch auf Gehaltsumwandlung. Geschickt eingesetzt kann sie dazu führen, dass Dein Bruttogehalt auch über der 450-Euro-Grenze liegen kann. Denn durch den Abzug der Entgeltumwandlung kann Dein Gehalt wieder darunterfallen. Dann bleibt Dein Status als Minijobber trotz höherer Bruttobezüge erhalten. Und Du sorgst zusätzlich vor! 

Wer hat einen Anspruch auf Entgeltumwandlung? 

Jeder Arbeitnehmer, der gesetzlich rentenversicherungspflichtig ist.
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Du bist dir noch unsicher bezüglich einer betrieblichen Altersvorsorge, oder Du bist hier schon versorgt? Wenn du dich trotzdem mit kleinen Einzahlungen fürs  Alter absichern willst, sieh dir einmal FOURMORE genauer an. Hier zählen vier Grundwerte: Freiheit, Klarheit, Sicherheit und Wachstum.

 

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